Unsere Geschichte
Unsere Geschichte: Von der POS V zur Regelschule „Conrad Ekhof“
Jede Schule ist mehr als nur ein Gebäude – sie ist ein Ort voller Geschichten, Erinnerungen und stetigem Wandel. Die heutige Staatliche Regelschule „Conrad Ekhof“ blickt auf eine bewegte Historie zurück, die tief mit der Stadt Gotha verwurzelt ist.
Der Anfang: Ein Neubau für die Gemeinschaft
Am 1. September 1981 öffneten sich die Türen unserer Schule zum ersten Mal. Inmitten der tiefen DDR-Zeit wurde das Gebäude als Polytechnische Oberschule (POS) V feierlich eingeweiht.
Die Eröffnung war ein Ereignis von großer Bedeutung für das junge Wohngebiet und entsprach dem damaligen Zeitgeist: Unter wehenden Flaggen und mit sozialistischen Bekenntnissen wurde der Lehrbetrieb aufgenommen. Rund 400 Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 10 belebten von Beginn an die Flure, betreut von einem engagierten Team aus etwa 40 Lehrkräften und Erziehern.
Die Gründungsstunde
Die feierliche Übergabe der Schule erfolgte durch prominente Vertreter der Stadt und des Bildungswesens:
- Werner Uth, der damalige Bürgermeister von Gotha
- Regina Fügmann, Kreisschulrätin
- Herr Böhmert, der erste Direktor der Schule
- Hubert Jankowski, stellvertretender Schulleiter (und späterer langjähriger Leiter der Schule)
Wandel der Identität
Noch während der DDR-Zeit durchlief die Schule eine namentliche Wandlung, die ihre Identität festigte:
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POS V: Die Gründungsbezeichnung bei der Eröffnung 1981
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POS „Karl Liebknecht“: Kurze Zeit nach der Eröffnung erhielt die Schule diesen Namen
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POS „Conrad-Ekhof-Pberschule“: Noch vor der politischen Wende wurde die Schule nach dem „Vater der deutschen Schauspielkunst“ benannt, der in Gotha das erste deutsche Hoftheater mit festem Ensemble begründete
Tradition trifft Moderne
Mit der Umstrukturierung des Thüringer Bildungssystems nach 1990 wurde aus der einstigen POS die heutige Staatliche Regelschule „Conrad Ekhof“.
Auch wenn sich die politischen Vorzeichen, die Lehrmethoden und die Technik über die Jahrzehnte grundlegend gewandelt haben, bleibt eines seit 1981 unverändert: Unser Ziel, den Jugendlichen in Gotha ein starkes Fundament für ihren Lebensweg zu bauen. Viele unserer heutigen Schüler sind bereits die zweite oder dritte Generation ihrer Familien, die in diesen Mauern das Rüstzeug für die Zukunft erhalten.
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